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JASSTANGO

Das 2008 formierte Quartett fand aus diversen musikalischen Richtungen kommend zusammen, doch sein Tenor ist der Tango mit seinen starken Gefühlen, der großen Leidenschaft und tiefen Melancholie. Tango als Weltgefühl, als Stimmung, der auch ohne ihn zu tanzen zu einem bereichernden Erlebnis werden kann.

Nachdem der "Neue Tango" (Tango Nuevo) bereits historisch geworden ist, nutzen ihn die vier Musiker vielmehr als Panorama ihrer gemeinsamen musikalischen Sprache und ihrer Kompositionen. Ihre individuellen Wurzeln - Jazz, Weltmusik, Klassik - sind ihr Vehikel, den Treibstoff liefert ihnen der Groove creolischer und mediterraner Kulturen.

Die Band nähert sich dem Hörer stets von verschiedenen Seiten, umgarnt ihn mit gefälligen Melodien und warmen Harmonien einerseits um ihn dann anderseits mit fetzigen Improvisations-Blöcken anzuheizen oder mittels sphärischer Klangkonstrukte in jenseitige Traumwelten zu versetzen.

Jasstango arbeitet in seinem Programm mit Witz und Melancholie, Feuer und Eiskristall, philsophischer Weisheit und spontanem Schlagabtausch, urbaner Skurrilität und volkstümlicher Einfachheit. So spaziert die Combo durch verschiedene Kulturen zahlreicher Länder dieser Erde und hinterlässt in ihren Konzerten multikulturelle Impressionen von straßenmusikantischer Schlichtheit bis zu kammermusikalischer Finesse.

Johanna Schmidt, Violine

André Klenes, Kontrabass

Stefan Kremer, Schlagzeug

Stephan Langenberg, Bandoneon+Akkordeon


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